Wie Nutzungs- und Umweltschutzinteressen zusammen kommen


In den letzten Jahren ist ein Netzwerk unterschiedlichster Interessensgemeinschaften zur Flusslandschaft gewachsen. Tourismus-, Naturschutz-, Wander- und Sportvereine tauschen sich regelmäßig mit den zuständigen Fachämtern über Nutzung und Umweltschutz der Flusslandschaft aus.

Die Bemühungen zum verbesserten Gewässerschutz tragen bereits erste Früchte. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat ein Projekt zur Gewässerdurchgängigkeit und -entwicklung gestartet, dass weiter ausgebaut werden soll. Die fischottergerechte Umgestaltung von zahlreichen sogenannten Kreuzungsbauwerken – zum Beispiel Brücken – zeigt bereits einige Erfolge. Mit der Schaffung einer besseren Durchgängigkeit gelang es bereits jetzt die Fischotterpopulationen miteinander stärker zu vernetzen und Hindernisse für die Fischwanderung zu beseitigen.

 Durch Rückansiedlung und aktive Schutzmaßnamen konnte sich entlang der Zuflüsse und in der Weißen Elster die stark gefährdeten Bestände der Flussperlmuschel zu erholen beginnen. Dieser ökologische Erfolg konnte durch die Ausweisung des Erlebnispfads zur Flussperlmuschel einer breiten Öffentlichkeit sichtbar und bewusst gemacht werden.


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